Unser Engagement

Nachhaltig zu wirtschaften, bedeutet für uns, auf Unternehmens- und auf Produktebene mehr Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen. Dafür identifizieren wir unsere Chancen und Risiken entlang unseres Kerngeschäfts, um für die Auswirkungen unseres Handelns vom Unternehmensstandort über die Wertschöpfungskette bis hin zur Gesellschaft einzustehen und vorausschauend handeln zu können.

Für unser Engagement haben wir bereits Auszeichnungen erhalten. 2018 wurde Transgourmet Deutschland für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. In unseren Publikationen sowie in den Geschäftsberichten der Coop-Gruppe werden unsere Nachhaltigkeitsleistungen regelmäßig veröffentlicht.

Hier finden Sie unsere wichtigsten Partner und Kooperationen:

Zu unterschiedlichen Themen rund um Tierwohl und vegane Ernährung arbeitet Transgourmet mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt zusammen. So ist Transgourmet seit 2019 Unterzeichner der Masthuhn-Initiative und Unterstützer der Käfigfrei-Kampagne der Stiftung. Damit verpflichten wir uns zu mehr Tierschutz bei der Haltung von Masthühnern und zum Verzicht auf Schaleneier und Eiprodukte aus Käfighaltung im gesamten Sortiment. Mehr Infos finden Sie hier unter dem Punkt „Standards für kritische Rohstoffe“.

Die Albert Schweitzer Stiftung setzt sich gegen Massentierhaltung und für die vegane Lebensweise ein. Gemeinsam mit rund 30 Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen hat die Albert-Schweitzer-Stiftung die Europäische Masthuhn-Initiative ins Leben gerufen.

Transgourmet arbeitet im Rahmen eines gemeinsamen Projektes zum Thema Nachhaltige Verpackung mit dem Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP)  zusammen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier unter dem Punkt „Abfall und Verpackung“.

Das CSCP ist ein gemeinnütziger "Think und Do Tank”, der 2005 als Ausgründung des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und dem United Nations Environment Programme (UNEP) entstanden ist. Es agiert unabhängig als international sichtbare Institution für wissenschaftliche Forschung, Beratungs- und Transferaktivitäten im Bereich nachhaltiger Konsum und Produktion. In seinen Projekten legt das CSCP einen besonderen Schwerpunkt auf die Einbindung und den Dialog globaler, nationaler und lokaler Akteure und Interessengruppen. 

Um im Bereich innovative Antriebstechnologien weitere wichtige Schritte zu gehen und gemeinsam mehr zu erreichen, ist Transgourmet Deutschland seit Oktober 2020 Mitglied des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes (DWV). Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. ist die Dachorganisation all jener in Deutschland, die sich für den allgemeinen Einsatz von Wasserstoff als Energieträger in der Wirtschaft einsetzen und dafür, dass Wasserstoff aus regenerativen Energien – für eine nachhaltige Energiewirtschaft – erzeugt wird. 

Transgourmet Deutschland ist Mitglied des Dialogforums Groß- und Einzelhandel zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und verpflichtet sich damit zum verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung und zu mehr Klimaschutz. Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier  unter dem Punkt „Keine Lebensmittel für die Tonne“.

Das Dialogforum Groß- und Einzelhandel ist Bestandteil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung, welche die Bundesregierung Anfang 2019 verabschiedete. Das Ziel: Die Lebensmittelverschwendung in Deutschland bis 2030 auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbieren und entlang der Produktions- und Lieferkette zu reduzieren.

Transgourmet Deutschland ist seit 2020 Partner von Euro-Toques Deutschland e.V. Gemeinsames Ziel der Partnerschaft ist, nachhaltige Produkte in der Gastronomie zu fördern und den Köchinnen und Köchen unterstützend zur Seite zu stehen. Neben Schulungen und Veranstaltungen soll es u. a. eine gemeinsame Rezeptdatenbank geben.

Euro-Toques ist ein nichtkommerzieller Zusammenschluss europäischer Köche mit dem Ziel, traditionelle, handwerkliche Erzeuger zu unterstützen, Qualitätserzeugnisse zu fördern, die kulinarischen Traditionen Europas zu erhalten und den verantwortlichen Umgang mit Lebensmitteln durch die Köche zu gewährleisten. Die nationale Sektion ist Euro-Toques Deutschland e. V.

Transgourmet unterstützt den fairen Handel und arbeitet hierfür mit TransFair e.V. zusammen – so werden unsere Mitarbeiter über die Vorteile des fairen Handels informiert, unsere Kunden mit Infos rund um die Nutzung des Fairtrade-Siegels versorgt und Aktionen wie die Faire Woche gefördert. Auch die aktive Teilnahme an Kampagnen rund um Fairtrade-Städte, -Kitas und mehr gehört dazu, zum Beispiel als Mitglied von Rhein.Main.Fair, einem Verein, der sich erfolgreich für eine faire Metropolregion um Frankfurt am Main einsetzt. Anfang 2021 erhielt diese als größte - und bisher einzige Region, die sich über drei Bundesländer erstreckt - die Auszeichnung zur "Fairen Metropolregion" . Mehr dazu hier.

Der 1992 gegründete gemeinnützige Verein TransFair ist die nationale Fairtrade-Organisation für Deutschland, die das Fairtrade-Siegel für deutsche Produkte vergibt und die Bekanntheit des Siegels in der Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft innerhalb Deutschlands fördert. Über fairen Handel werden benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt, sodass diese ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen selbstbestimmt verbessern können.

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen zur biologischen Landwirtschaft. Es forscht interdisziplinär und praxisorientiert, gemeinsam mit Landwirten und Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Zusammen mit Kunden und Lieferanten arbeiten wir derzeit an einem Konzept für mehr Tierwohl für Mastgeflügel für den Außer-Haus-Markt.

Transgourmet ist Partner von Green Chefs, der Initiative für Fairness und Verantwortung in der Gastronomie.
 
Leidenschaft für gute, regionale Ware liegt den Green Chefs im Blut. Sie wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, und sind stolz auf beste Qualität. So ist es auch selbstverständlich, dass sie mit ihren Lebensmitteln verantwortungsvoll umgehen. Zudem legen sie großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und gehen mit gutem Beispiel voran, indem sie auf ihren Energieverbrauch achten. Die Green Chefs bieten ein Netzwerk aus Gastronomen, das schnell erkennen lässt, welches Restaurant den Ansprüchen eines „grünen Lebensstils“ gerecht wird.

Transgourmet ist Partner von Greentable und Partner der Aktionswochen #GastroForFuture.
 
Greentable e. V. ist eine Initiative für Nachhaltigkeit in der Gastronomie. 2014 entstand die Idee einer bundesweiten Plattform für nachhaltiges Essen in Restaurants. Greentable setzt sich dafür ein, dass nachhaltige Entwicklung zu einem festen Bestandteil im deutschsprachigen Außer-Haus-Markt wird. Der Verein möchte Gastronomen, Köche, Mitarbeiter, Erzeuger und Verbraucher sensibilisieren, informieren und motivieren, einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebensstil umzusetzen. 


Unter dem Hashtag #GastroforFuture startete der Verein 2019 Aktionswochen für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie. Gastronomen und Hoteliers werden dazu aufgerufen, ihre Ideen und Best-Practice-Beispiele für nachhaltiges Engagement in der Branche mit der Gemeinschaft zu teilen.

Transgourmet Deutschland war Teil des Beirats im KEEKS-Projekt (KEEKS für Klima und energieeffiziente Küche in 24 Schulen), bei dem am Beispiel Schulküche alle Einzelbereiche der Außer-Haus-Verpflegung (Menüs, Küchentechnik und -prozesse) hinsichtlich Klimagas- und Energie-Einsparpotenzialen betrachtet, optimiert und erprobt wurden. Auch für Folgeprojekte wird eine Zusammenarbeit angestrebt.

Das IZT ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung und steht für inter- und transdisziplinäre Zukunftsforschung, Nachhaltigkeitsgestaltung und Technologiefolgenabschätzung, Früherkennung von Chancen und Risiken, Umsetzungsorientierung, Partizipation und Stakeholderintegration.

Transgourmet unterstützt nachhaltige Fischerei und verantwortungsvolle Aquakultur, indem bevorzugt Fisch und Meeresfrüchte mit den Siegeln des Marine Stewardship Council (MSC) und des Aquaculture Stewardship Council (ASC) vertrieben werden. Zudem werden in Zusammenarbeit mit beiden Organisationen u. a. Transgourmet Mitarbeiter zum Thema nachhaltige Fischerei informiert, an Initiativen wie der „FischGewiss“ teilgenommen und Transgourmet Kunden gezielt Tipps und Materialien zum Thema Zertifizierung angeboten.

Der MSC ist eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in London. Sie wurde 1997 von Unilever und dem WWF ins Leben gerufen und arbeitet seit 1999 unabhängig. Der MSC hat zwei Standards entwickelt: den MSC-Umweltstandard für nachhaltige Fischerei und den MSC-Rückverfolgbarkeits-Standard. Der MSC-Umweltstandard wurde von 1997 bis 1999 von mehr als 200 weltweit tätigen Experten aus Wissenschaft, Fischerei und Umweltschutz entwickelt. Er wird seitdem in regelmäßigen Abständen überprüft und anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aktualisiert. MSC-zertifizierte Fischereien wurden in einem transparenten Prozess von unabhängigen Gutachtern bewertet. Sie müssen die strengen Kriterien des MSC-Umweltstandards in den Bereichen Bestandsgröße und -Schutz, Erhalt des Ökosystems und effektives, verantwortungsvolles Fischerei-Management erfüllen. 

Der ASC setzt sich dafür ein, die Aquakultur weltweit nachhaltiger zu gestalten. Die gemeinnützige, unabhängige Organisation wurde 2010 von der niederländischen Sustainable Trade Initiative IDH und dem WWF Niederlande gegründet. Der ASC entwickelt international anwendbare Umwelt- und Sozialstandards für verantwortungsvolle Aquakultur. Aquakulturproduzenten, die sich nach den ASC-Standards zertifizieren lassen möchten, werden von unabhängigen und akkreditierten Zertifizierern auf das Einhalten der strengen sozialen und ökologischen Anforderungen hin geprüft. Dieser Prozess läuft komplett transparent ab. Zertifizierte Züchter schonen die Umwelt, tragen zum Erhalt der biologischen Vielfalt und der Wasserressourcen bei, kümmern sich um das Wohlergehen ihrer Tiere und sorgen für sichere und faire Arbeitsbedingungen. Dabei berücksichtigen sie die Rechte und Bedürfnisse der umliegenden Gemeinden.

MSC und ASC setzen in der Lieferkette auf den vom MSC entwickelten Rückverfolgbarkeits-Standard. Durch die Zertifizierung der gesamten Lieferkette wird sichergestellt, dass Fisch und Meeresfrüchte mit MSC- und/oder ASC-Siegel legal von einer zertifizierten Bezugsquelle beschafft und auf ihrem Weg vom Erzeuger zum Endverbraucher von nicht-zertifizierten Meeresprodukten getrennt aufbewahrt und verarbeitet wurden.

Das blaue MSC-Siegel hilft Konsumenten, beim Einkauf Fisch und Meeresfrüchte aus zertifiziert bestandserhaltender Fischerei zu erkennen, während das ASC-Siegel für Produkte aus verantwortungsvollen Aquakulturen steht.  Weitere Informationen finden Sie unter msc.org/de und asc-aqua.org/de.

Transgourmet Deutschland ist seit 2016 Mitglied des Umweltforums Rhein-Main e. V. und engagiert sich dort u. a. im Rahmen der jährlichen Aktion BioBrotBox, bei der gesund, fair und umweltfreundlich befüllte Frühstücksboxen an Frankfurter Erstklässler verteilt werden.

Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln“ setzt sich das von der Stadt Frankfurt initiierte Umweltforum Rhein-Main dafür ein, im Sinne der Agenda 21 eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung und den Umweltschutz zu fördern. Das Umweltforum Rhein-Main plant in diesem Sinne insbesondere den Aufbau eines Netzwerkes und einer zentralen Koordinierungsstelle zur Vermittlung, Initiierung und Förderung von Projekten, Projekt- und Geschäftsideen und von Fachwissen im Umweltbereich. Neben der Vermittlung von Kontakten werden Kooperationen von Firmen, Hochschulen, Verbänden, öffentlichen Einrichtungen und sonstigen Institutionen (z.B. der Umweltallianz Hessen) unterstützt.

Transgourmet ist Gründungsmitglied von United Against Waste e. V. 

United Against Waste e. V. ist eine Initiative für die Foodbranche. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt der Verein praxistaugliche Lösungen, die aufzeigen, dass die Reduzierung von Lebensmittelabfall machbar ist – und zudem Geld spart. So auch das 2015 gemeinschaftlich entwickelte Abfallanalysetool. Die von United Against Waste erarbeiteten Maßnahmen helfen Betrieben der Außer-Haus-Verpflegung überdies, das Thema Lebensmittelverschwendung im Küchenalltag greifbarer zu machen.