Food & Beverage Services GmbH plant Beteiligung an GEVA

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Transgourmet: Vorbereitung einer neuen strategischen Partnerschaft im Getränkemarkt

Die Food & Beverage Services GmbH, ein Joint Venture von Transgourmet Deutschland und der Oetker-Gruppe, beabsichtigt eine Mehrheitsbeteiligung durch die Übernahme von Gesellschafteranteilen an der GEVA. Die Entscheidung darüber obliegt aktuell den Gesellschaftern der GEVA. Transgourmet ist davon überzeugt, dass sich die Leistungsangebote der zukünftigen Partner sehr gut ergänzen und man mit dem Joint Venture ein noch umfassenderes und zukunftsgerechteres Lösungsangebot für den Gastronomie- und Getränkemarkt bietet. Von einem Schulterschluss der beiden marktführenden Gastronomie- und Fachmarktplattformen und der daraus entstehenden erhöhten Schlagkraft und einer optimierten Lösungsorientierung würden alle Parteien profitieren.

Die Presseinformation der GEVA GmbH & Co KG im Wortlaut:

GEVA präsentiert strategischen Zukunftsplan Nachdem die Gesellschafter der GEVA bereits bei der letztjährigen Versammlung in Amsterdam einstimmig Änderungen im Gesellschaftsvertrag beschlossen hatten, die erstmals die Öffnung des Unternehmens für den Eintritt strategischer Partner möglich machen, präsentierten Geschäftsführung und Aufsichtsrat bei der heutigen 2019er GEVA Gesellschafterversammlung in Stuttgart die Ergebnisse der zwischenzeitlich vorgenommenen intensiven Prüfung potenzieller Kooperationen. Als die mit Abstand erfolgversprechendste Zukunftslösung wird demzufolge eine Kooperation mit dem Unternehmen Food & Beverage Services GmbH (FBS), einem Joint Venture von Transgourmet und der Oetker-Gruppe, das auch 70 Prozent der Anteile am Getränke-Dienstleistungsunternehmen Team Beverage hält, empfohlen. Es ist vorgesehen, dass sich FBS, vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafter, mit 51 Prozent an der GEVA beteiligen wird. Über diesen, von den GEVA Verantwortlichen ausdrücklich befürworteten Einstieg, werden die Gesellschafter der GEVA in vier Wochen im Rahmen einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung entscheiden.

„Wir haben die Zeit seit den Beschlüssen in Amsterdam für eine umfangreiche Sondierung und Analyse genutzt und möchten nun auch unseren Gesellschaftern ausreichend Zeit einräumen, sich mit dieser von uns favorisierten Handlungsoption auseinander zu setzen, sich zu informieren, Fragen zu stellen, um dann zu einer eigenen Einschätzung zu gelangen“, erläutert GEVA Geschäftsführer Vogel den Beschluss, die Abstimmung über den Vorschlag auf einer separaten Versammlung vorzunehmen.

„Wir sind in der sehr komfortablen Situation, sämtliche Alternativen in den letzten Monaten ohne Druck sorgfältig abgewogen zu haben und auf dieser Basis zu einer wohlüberlegten Entscheidung gelangt zu sein. Die GEVA ist grundsolide aufgestellt und wirtschaftlich erfolgreicher denn je, wie die 2018er Zahlen wieder eindrücklich belegen. Aber – und hier herrschte schon in Amsterdam große Einigkeit, bedarf es angesichts der jüngsten Marktentwicklungen (neue, finanzstarke Wettbewerber/Plattformbildungen) und der fortschreitenden Digitalisierung in den nächsten Jahren deutlich mehr Manpower und Kapitalkraft, um angemessene Investitionen für die Zukunft tätigen zu können. Hierzu benötigt die GEVA einen strategischen Partner“, erklärt Vogel weiter. Eine Situation, in der sich aktuell die gesamte Branche befindet, gleich ob Einzelunternehmer, Verbundgruppe oder Hersteller. „Im Grunde stellen sich alle die gleiche Frage nach dem richtigen Partner“, so Vogel.

Seitens des GEVA Aufsichtsrats und der GEVA Geschäftsführung sei man überzeugt, auf diese Frage mit dem geplanten FBS-Einstieg nun die richtige Antwort gefunden zu haben. Vogel: „Beide Gruppierungen – GEVA und FBS – verfügen über eine Vielzahl positiver Schnittmengen und damit einhergehender, interessanter Synergiepotenziale, und können demzufolge ihren Mitgliedern und Gesellschaftern gemeinsam ein umfassendes, attraktives und zukunftsgerechtes Lösungsangebot für den Gastronomie- und Getränkemarkt anbieten. Seitens der GEVA sind hier insbesondere unsere beiden Haupt-Assets – die dank des Treuhandkontenmodells insolvenzgeschützte Zentralregulierung und die im Streckenbereich starke GEVA Gastro – zu nennen.

Die GEVA Gesellschafter werden ihrerseits von einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot profitieren: Sie haben demnächst Zugriff auf die umfangreichen Leistungsmodule von Team Beverage und können künftig beispielsweise das innovative Gastro-Portal gastivo nutzen.“ Im Endeffekt entstehe so ein innovativer Systemverbund modernster Prägung. „Von einem solchen strategischen Schulterschluss werden alle profitieren – hiervon sind GEVA und FBS überzeugt“, schließt Vogel. Zudem bleibt der Standort in Frechen mit Erweiterung des Gesellschafterkreises erhalten.

Die außerordentliche Gesellschafterversammlung wird am 17. Juni in Fulda stattfinden und die Verantwortlichen bitten um Verständnis, dass es in der Zwischenzeit keine Veröffentlichung weiterer Details zu einer möglichen Beteiligung geben wird.

Die Beteiligung der FBS an der GEVA steht noch unter der aufschiebenden Bedingung der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

Über GEVA

1971 als klassische Fachhandelskooperation gegründet, vollzieht die GEVA seit einiger Zeit den Wandel zu einem modernen, unabhängigen und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen mit dem erklärten Ziel, der Solution Provider für die Getränkebranche zu werden.

 

Für mehr Informationen kontaktieren Sie:

Mandy Rußmann, PR-Beratung, BRAND UPGRADE GmbH
Schulterblatt 58, 20357 Hamburg
Tel.: +49 40 4309368-22, E-Mail: transgourmet@brand-upgrade.de

Pressekontakt im Unternehmen:

Charlotte Brandau, Medienstelle, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG
Albert-Einstein-Str. 15, 64560 Riedstadt
Tel.: +49 6158 180100-0, E-Mail: presse@transgourmet.de