Hof von Familie Rebmann bei Rottenburg-Halfingen
Nahaufnahme einer Dinkel-Ähre in Händen gehalten
Michael Waldmann im Dinkelfeld
Nahaufnahme eines Getreidefeldes mit Oberkulmer Rotkorn Dinkel

Bio Dinkel-Nudeln aus Baden-Württemberg

Südlich von Reutlingen, eingebettet in die wunderschöne Naturlandschaften der Schwäbischen Alb, liegt die Teigwarenproduktion der Familie Freidler. 

Vor den Toren von Trochtelfingen gelegen werden hier in dritter Generation ausgewählte Rohstoffe aus Baden-Württemberg zu feinen Nudelspezialitäten verarbeitet. Schon seit geraumer Zeit, stehen bei Transgourmet Ursprung Bio-Dinkel-Nudeln ganz oben auf der Wunschliste. Bio-Dinkel-Nudeln aus heimischer Produktion, von hervorragender Qualität und aus Rohstoffen, die hier bei uns gewachsen und von Landwirten, die ihren Beruf lieben, angebaut werden. 

Diesen Wunsch konnten wir uns in Baden-Württemberg zusammen mit der Firma ALB-GOLD erfüllen, welche Nudel-Produkte in absoluter Spitzenqualität herstellt. 

Um uns von den Anbaupartnern und der Verarbeitung der Rohstoffe überzeugen zu können, haben wir uns auf den Weg gemacht und Jan Rebmann aus Rottenburg-Halfingen sowie Michael Waidmann aus Pfronstetten-Tigerfeld besucht. Beide sind Bio-Landwirte aus Überzeugung und bauen den Dinkel für unserer Bio-Dinkel-Nudeln an. Sie vermarkten ihr Getreide über die rebio Erzeugergemeinschaft mit Sitz in Rottenburg am Neckar. Hierrüber wird das Getreide erfasst, gelagert, entspelzt und in der mittlerweile hauseigenen Mühle zu Mehl weiterverarbeitet.

Zum Sortiment

Früh am Morgen biegen wir in die Landstraße zum Hof von Jan Rebmann ein. Die frühen Regenschauer malen uns einen Regenbogen über das Gehöft und am Tor wartet bereits der 24 Jahre alte Bio-Landwirt auf uns. Im letzten Jahr hat er seinen Master in nachhaltiger Agrar- und Ernährungswirtschaft in Nürtingen abgeschlossen und ist nun voll im elterlichen Betrieb eingestiegen. Hier bei Tübingen, in der Region Heckengäu, bauen er und seine Familie Getreide, verschiedene Hülsenfrüchte und Zuckerrüben an. Darunter auch der Bio-Dinkel für unsere Nudeln. 2018 wurde der Betrieb auf Bio umgestellt. Das hat mehrere Gründe, meint Jan: 

„Die Umstellung auf Bio ist freilich mit mehr Arbeit und ganz neuen Herausforderungen verbunden. Doch es macht auch mehr Spaß. Man ist näher an der Pflanze, arbeitet mehr mit den Händen, ist näher am Erzeugnis und bekommt dadurch eine stärkere Verbindung zu allen Pflanzen, die man anbaut“

In der Praxis bedeutet Bio, dass die Unkrautbekämpfung hauptsächlich maschinell durchgeführt wird. Hier spielt das Timing eine wichtige Rolle, da man den richtigen Zeitpunkt finden muss, damit das Unkraut nicht zu groß und die Ernte beeinflusst wird oder von den Maschinen nicht mehr entfernt werden kann. Da geht es manchmal um Tage. Der Vorteil der Methode: „So können wir komplett auf Herbizide verzichten und durch die maschinelle Bearbeitung lockern wir den Boden zusätzlich auf und geben den Kulturen bessere Bedingungen zum gedeihen.“

Auch Michael Waidmann baut auf seinen Feldern Bio-Dinkel an. Wir treffen ihn auf seinem Acker bei Pfronstetten-Aichstetten, mitten auf der Schwäbischen Alb, auf gut 750 Höhenmetern gelegen. Hier baut er die Sorte Oberkulmer Rotkorn an, „eine der reinsten Dinkelsorten“ berichtet er. „Diese Sorte ist noch nicht so überzüchtet und besser verträglich für viele Menschen. Außerdem ist sie robuster und sieht durch ihre rötliche Blatt- & Stielfärbung obendrein einfach wunderschön aus.“ lacht er. Und tatsächlich, der rote Schimmer, des im Wind wiegenden Dinkels, fügt sich malerisch in die herrliche Landschaft ein. Starke, gesunde Kulturen, die den Anschein erwecken, dass hier jemand sein Handwerk versteht und gerne macht. Michael wird nun bald den Familienbetrieb übernehmen dürfen. Dann ist die 4. Generation am Zuge. Aktuell ist er Landwirt im Nebenerwerb und arbeitet noch als Maschinenbautechniker für die Holzindustrie. Doch wenn alles gut geht, dann werden auf den aktuell 65 Hektar Nutzfläche zukünftig auch weiterhin bester Bio-Dinkel, Weizen, Roggen, Linsen, Erbsen und Gerste gedeihen. 

„Wir planen den Betrieb um ein Hühner-Mobil zu erweitern. Generell soll es mehr Federvieh, also auch Enten und Gänse, bei uns geben. So können wir durch Rotation die Felder zusätzlich düngen und unser Angebot erweitern. Alles greift ineinander. Man muss im Kreislauf denken. Nur so kann es gelingen.“ Bei der Frage, was ihn an seinem Beruf begeistert, sagt er: 

„Ums Geld allein kann es nicht gehen. Wir sind ein Familienbetrieb in nun bald 4. Generation, ich bin damit aufgewachsen und habe schon einiges ausprobieren dürfen. Wir hatten früher mal Schweine, aber das war nichts für mich. Die Schweine sprechen nicht zu mir. Bei den Feldern ist es etwas anderes. Hier sieht man wachsen und gedeihen, was man gesät hat. Wenn ich hier die Felder bearbeite und sehe, was wir hier geschaffen haben, wie die Ähren im Wind schaukeln und alles in Reih und Glied gedeiht, das ist einfach was anderes. Das gibt einem was. Hier fühle ich mich wohl.“ 

Müllerin Katharina Schroer und Sebastian Fosshag im Gespräch in der Oferdinger Mühle
Blick auf alte Maschinen in der Oferdinger Mühle
Der Müllermeister prüft den Mahlgrad an der Mahlmaschine
Nahaufnahme fein gemahlenes Dinkelmehl
Mehlsack aus der Oferdinger Mühle

Die Ernte von Jan und Michael wird dann im Anschluss in der Oferdinger Mühle in Reutlingen-Oferdingen gemahlen. Die Mühle liegt etwa eine halbe Stunde von Jan und ca. 50 Minuten von Michael entfernt. Seit 2019 gehört die Mühle der rebio Erzeugergemeinschaft und verarbeitet ausschließlich Bio-Getreide von Mitgliedsbetrieben aus der Region zu Bio-Mehl. Dabei stand es 2022 nicht gut um die Mühle. Der damalige Müllermeister musste leider in den Krankenstand übergehen und die Nachfolge war lange nicht klar. So musste Katharina Schroer als junge Gesellin die Mühle alleine meistern, eine Mammutaufgabe! Doch sie machte ihren Job ausgesprochen gut und nach einem Jahr konnte die offene Stelle des Müllers durch Viorel Rusu wieder besetzt werden, sodass nun wieder aus den Vollen geschöpft werden kann. 

Ohne Katharina würde es die Mühle heute so wohl nicht mehr geben. Man merkt auf den ersten Blick, dass sie für ihren Beruf brennt. Sie erklärt uns alle Schritte vom Korn bis zum fertigen Mehl, führt uns durch die Mühle und versucht uns ein Bild davon zu machen, wo die unzähligen Rohre und Leitungen hinführen. Soviel haben wir verstanden: Oben kommt bester Bio-Dinkel aus der Region rein (definitiv nur aus Baden-Württemberg), unten kommt wunderbar feines Bio-Dinkel-Mehl raus. Die perfekte Grundlage für unsere Transgourmet Ursprung Bio-Dinkel-Nudeln, die von der Firma Alb-Gold in Trochtelfingen und Spaichingen in Form gebracht werden. Die Haupt-Produktionsstätte liegt mitten in der idyllischen Naturlandschaft der Schwäbischen Alb – umgeben von Naturschutzflächen und Getreidefeldern. Hier gibt es neben dem Hofladen und dem Restaurant auch einen über zwei Hektar großen Kräutergarten mit verschiedenen (Alb)Kräutern, aber auch Emmer und Einkorn und einer dazugehörigen, kleinen Gärtnerei zu entdecken. Bemerkenswert ist auch der Rundgang, ein Blick in die Vergangenheit und Gegenwart des Familienunternehmens und die Produktion und ein spannender Einblick für uns vor Ort. Das eigene Hackschnitzelheizwerk sowie die Nutzung von Solarenergie trägt dazu bei, das ein Großteil der benötigten Energie aus regenerativen Quellen stammt – auch hier zeigt sich die Verantwortung gegenüber der Umwelt.

Jan Rebmann in einem Dinkelfeld
Nahaufnahme einer Nudel-Produktionsanlage
Nudelproduktion in einer großen Anlage
Blick in eine Produktionshalle der Nudelherstellung

Biodynamisches Obst und Gemüse aus Latina Rating

Für uns ein absolutes Wunschprodukt und für unsere Kunden die wohl besten und nachhaltigsten Bio-Dinkel-Nudeln, die man auf dem Markt finden kann. Und das nicht nur als anonymes Produkt, sondern mit Menschen und Geschichten dahinter, die der Tischgast bis hin zum Acker erleben und zurückverfolgen kann. Geschmacklich bieten die Nudeln alles, was man sich wünscht. Sie haben einen reichhaltigen, nussigen Geschmack, der sich hervorragend mit verschiedenen Saucen und Aromen kombinieren lässt. Sie sind Formschön, haben eine angenehme Textur, sind reich an Ballaststoffen und werden von Menschen mit Weizenempfindlichkeiten oder leichten Glutenunverträglichkeiten oft besser vertragen. 

Die Entscheidung unsere URSPRUNG Bio-Dinkel-Nudeln in der Küche zu verwenden, geht also weit über den rein kulinarischen Genuss hinaus. Sie trägt zur Förderung einer gesunden Ernährung, Nachhaltigkeit und Vielfalt bei. Und obendrein unterstützt man so kleine familiäre Betriebe wie die von Jan und Michael, die mit Herzblut für ihr Handwerk stehen und tagtäglich auf ihren Feldern für uns arbeiten. 

URSPRUNG Bio-Dinkel-Nudeln sind mehr als nur Nudeln!

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