Transgourmet zeichnet auf der ALTENPFLEGE 2020 zum vierten Mal Best-Practice-Beispiele in der Seniorenverpflegung aus

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Altenpflege 2020

Die Nominierten im Wettbewerb „Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor“ stehen fest

Mit dem Wettbewerb „Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor – emotionale Genusskonzepte in der Seniorenverpflegung“ rückt Transgourmet das Thema zukunftsweisende Verpflegungskonzepte für Senioren und ihre Sichtbarkeit weiter in die Öffentlichkeit. Bereits zum vierten Mal konnten sich Einrichtungen aus ganz Deutschland um den Titel „Botschafter emotionaler Genuss“ bewerben. Aus rund 50 engagierten Beiträgen wählte eine Expertenjury jetzt sechs Nominierte aus. Am 25. März werden drei der nominierten Einrichtungen im Rahmen der ALTENPFLEGE 2020 als Gewinner ausgezeichnet.

Alle Bewerbungen verbindet eines: In den Einrichtungen geht Essen mit Genuss, Freude, Gemeinschaft und Kreativität einher, so dass aus der alltäglichen Verpflegung ein bereicherndes positives Erlebnis für die Bewohner wird. Nominiert sind in diesem Jahr die Caritas-Altenhilfe gGmbH St. Marienhaus in Konstanz, das DRK Altenpflegeheim Hainichen in Hainichen, der DRK Kreisverband Bitburg Prüm e.V. in Bitburg, die Münchenstift GmbH - Haus St. Josef in München, die Seniorenresidenz Rheinallee GmbH in Bonn und die Wörz + Helbig Gesellschaft für Soziale Einrichtungen mbH in Teutschenthal.

Mit besten Beispielen vorangehen

Welche Hauskonzepte emotionalen Genuss für die Senioren fördern – darauf hat jede der nominierten Einrichtungen ihre eigene Antwort gefunden:

In der Caritas-Altenhilfe gGmbH St. Marienhaus wird alles gemeinsam gemacht: geschnippelt, gebacken und gekocht – und dies in einer mobilen Küche. Mit dem Projekt „Hausbäckerei“ wird das Wissen über Rezepte und Kocherfahrungen für andere sichtbar hervorgehoben und weitergegeben. Zudem findet für die dementen Bewohner jeden Sonntag ein Brunch statt.

Die Angebotsvielfalt im DRK Altenpflegeheim Hainichen entspricht der Individualität der Bewohner, ob Mann oder Frau, mobil oder nicht, dement oder betagt. Es gibt eine Hausbäckerei sowie regelmäßig Schlacht- und Grillfeste, an denen sich die Bewohner aktiv beteiligen können. Ein Highlight ist das Schaukochen mit Gewürz- und Aromadetektiven. Der Fokus aller Maßnahmen liegt auf der Erinnerung an alte Zeiten – und sich darüber auszutauschen, aber auch Küchentätigkeiten nicht zu verlernen.

Der DRK Kreisverband Bitburg Prüm e.V.Limbourgs Garten“ hat als intergeneratives Projekt die „Bitburger Klappschmier“ ins Leben gerufen – Senioren schmieren Butterbrote für Grundschüler und bringen diese einmal in der Woche zur großen Pause in die Schulklassen. Wöchentlich wird gemeinsam mit den Bewohnern im Supermarkt eingekauft und im Sommer auf dem Wochenmarkt. So integriert der Kreisverband seine dementen Mitbewohner ins „normale“ Leben und ins Stadtbild. Für die nicht-mobilen Bewohner gibt es „Genuss-Snoezelen“ – genussbezogene Aktivitäten wie das Erkunden von Kräutern.

Die Münchenstift GmbH - Haus St. Josef setzt auf verschiedene Koch- und Backkonzepte wie den Frühstücks(-eier)service – hier gibt es Rührei, Omelett und Spiegelei nach Wunsch im Gemeinschaftsraum oder auf den Bewohnerzimmern – oder die gemeinsame Zubereitung von Lieblingsgerichten aus alten Zeiten. Highlights sind auch der mobile Brotbackofen für draußen und der mobile Backofen drinnen, die das gemeinsame Zubereiten und Essen fördern.

Die Bewohner der Seniorenresidenz Rheinallee GmbH in Bonn genießen die Abwechslung im Alltäglichen durch verschiedenste Maßnahmen wie Backnachmittage mit Kindergartenkindern oder saisonale Feste und Veranstaltungen inklusive passender Kulissen und Kostüme. Das Essen wird mit allen Sinnen genossen und individuelle Menüs finden Platz auf der Speisekarte.

Das Motto der Wörz + Helbig Gesellschaft für Soziale Einrichtungen mbH in Teutschenthal ist „Willkommen zu Hause“: Mit Schnippelgruppen und durch das gemeinsame Kochen und Backen auf den Wohnbereichen wird das Gefühl erzeugt, gebraucht zu werden und nicht allein zu sein. Mitspracherecht zeigt sich bei der Speisenplangestaltung, denn geäußerte Essenswünsche der Bewohner werden direkt aufgenommen. Hier – und in allen anderen Einrichtungen – stehen die Bewohner an erster Stelle.

Der Countdown läuft!

Wer zu den Vorreitern für eine bessere Seniorenverpflegung und damit zu den Gewinnern zählt, entscheidet eine Expertenjury in den nächsten Wochen. Zu den Jurymitgliedern gehören Prof. Dr. Stephanie Hagspihl, Leiterin des wissenschaftlichen Zentrums für Ernährung, Lebensmittel und nachhaltige Versorgungssysteme (ELVe), Hochschule Fulda; Burkart Schmid, Chefredakteur gv-praxis; Sabine Westphal, Betreuender Sozialer Dienst, Belia Seniorenresidenz in Schalke und Gewinnerin 2019 sowie Frank Dornsiepen, Küchenleiter im Alten-Wohn-Pflegeheim Christkönig, Bad Wildungen. Bei der Auswahl und Entscheidungsfindung werden sie von Experten aus dem Hause Transgourmet unterstützt, die die nominierten Einrichtungen Anfang 2020 vor Ort besuchen. Am 25. März um 14.30 Uhr findet die feierliche Preisverleihung im Rahmen der ALTENPFLEGE 2020 in Hannover im Tagungszentrum Halle 19, Raum „New York“ statt.
Weitere Informationen unter: www.kochen-fuer-senioren.de.

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