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Preise für Zwiebeln steigen, Karotten sind knapp

15.06.2023
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Gemüse

Nur noch Restmengen bei Karotten verfügbar 

Aktuell sehr problematisch sind die Lagerbestände von Karotten/Möhren. Derzeit gibt es nur noch alte Ware aus den Niederlanden oder Belgien, die Lagermenge in Deutschland ist so gut wie aufgebraucht. Dazu ist die Qualität hier sehr durchwachsen. Ab Ende Juli wird es die neue deutsche Ware geben. Aus Spanien, Italien und Israel sind bereits erste Importe erfolgt. 

Kartoffeln und Zwiebeln bleiben auf hohem Preisniveau 

Der Kartoffel-Markt bleibt auf einem hohen Niveau. Trotz schwacher kg-Umsätze gehen die Erzeugerpreise nicht zurück. Dabei bringt auch der Marktbeginn der deutschen Ware keine Entlastung. Nach dem aktuellen Stand möchten die Erzeugergemeinschaften die Erzeugerpreise für deutsche Ware für die nächsten 3 oder sogar 4 Wochen festschreiben, so etwas gab es in den vergangenen Jahren noch nie. 

Auf dem Zwiebelmarkt sieht es ähnlich aus. Die Menge an Neuseelandware reicht fast nicht aus, um den Bedarf zu decken. Auch bei ägyptischen Zwiebeln sind alle Mengen verplant. In der letzten Zeit lagen die Preise für ägyptische Ware noch etwas unter dem Preisniveau der Neuseelandzwiebeln. In Kürze können kleine Mengen an italienischen Zwiebeln geliefert werden. Ab Ende Juni/Anfang Juli sollten dann auch die ersten deutschen Zwiebeln verfügbar sein. Wie es hier mit dem Kaliber aussieht, ist noch unklar. 

Nach wie vor ist hier keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil, die Preise entwickeln sich entgegen aller Hoffnung aktuell weiter nach oben. Nachdem wir in der Lage waren, die Preise seit März stabil zu gestalten, hatten wir gehofft, dieses Niveau auch die restliche Zeit bis zur neuen Ernte ohne Preissteigerungen halten zu können. Leider ist dies jedoch nicht möglich. Die Preise für brauchbare Qualitäten werden zum Ende der Woche signifikant angehoben werden und voraussichtlich in den kommenden Wochen weiter steigen. 

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